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«Sag du der Politik, was sie sagen soll!»

Bis am 17. März können Jugendliche aus der ganzen Schweiz unter diesem Motto entscheiden, welche der 11 vorausgewählten Themen an der Eidgenössischen Jugendsession 2017 debattiert werden.

Bis am 17. März können Jugendliche aus der ganzen Schweiz unter diesem Motto entscheiden, welche der 11 vorausgewählten Themen an der Eidgenössischen Jugendsession 2017 debattiert werden. Eine Gelegenheit für sie, ihre Stimme einzubringen! Die Plakatkampagne wurde dieses Jahr mit vier jungen ParlamentarierInnen aus verschiedenen Parteien gestaltet.

Für welche Themen interessieren sich die Jugendlichen im Jahr 2017? Möchten sie lieber über das Adoptionsrecht, die Herausforderung der Migrationsströme oder die Finanzierung der AHV debattieren? Darüber können sie vom 27. Februar bis am 17. März online entscheiden, indem sie aus den 11 Themen jene wählen, über die anschliessend an der Eidgenössischen Jugendsession diskutiert wird. Zu diesen 11 Themen, die aus vielen eingegangenen Vorschlägen  vorausgewählt wurden, gehören auch das Krankenkassensystem, die Einbindung von Menschen mit einer Behinderung, die Netzneutralität,  die Sicherheit im Strassenverkehr, der Tourismus, die «Sustainable Development Goals» in der Schweiz, Einkommens- und Vermögensungleichheit sowie Freihandelsabkommen.

ParlamentarierInnen imitieren Snapchat

Um die Sichtbarkeit des Votings zu erhöhen und möglichst vielen Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, ihre Meinung zu äussern, wird in den Bahnhöfen der Schweiz, aber auch in den Schulen und auf den sozialen Netzwerken eine breit angelegte Kampagne lanciert, die mit der Zürcher Agentur Léo Burnett konzipiert wurde. Die Kampagne mit dem Slogan «Sag du der Politik, was sie sagen soll» stellt die Chancen und die Möglichkeiten in den Vordergrund, welche die Eidgenössische Jugendsession den Jugendlichen bietet, um in einem politischen Rahmen auf Bundesebene ihre Meinung äussern können. Vier junge ParlamentarierInnen machen bei der Kampagne mit, die sich am sozialen Netzwerk «Snapchat» bedient, das von den Jugendlichen häufig gebraucht wird: Lisa Mazzone (Grüne /GE), Mattea Meyer (SP/ZH), Erich Hess (SVP/BE) und Christian Wasserfallen (FDP/BE). «Den Jugendlichen die Möglichkeit bieten, sich in Debatten und Arbeitsgruppen zu äussern und Forderungen einzureichen, wie es die Eidgenössische Jugendsession macht, ist sehr wichtig für sie, ihre politische Bildung und die Gesellschaft im Allgemeinen», erklärt Christian Wasserfallen. «Ich freue mich deshalb sehr, dazu einen Beitrag leisten zu können und an der Kampagne mitzumachen.»

Wie jedes Jahr werden an der Eidgenössischen Jugendsession während vier Tagen 200 Jugendliche im Bundeshaus in Bern empfangen. Aufgeteilt in Arbeitsgruppen debattieren sie über die gewählten Themen und verfassen Forderungen, über die am Sonntag im Plenum abgestimmt wird. Dieses Jahr findet die Jugendsession vom 9. bis 12. November statt. Anmeldungen sind bis am 14. September möglich.