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Jugendsession debattiert über AHV und trifft Delegation aus Afrika

Das Bundeshaus ist seit dem gestrigen Donnerstag wieder fest in der Hand der Jugend.

 


Eine Jugenddelegation begleitet vom Jugendminister Smaila Ouédraogo und dem Berater des Präsidenten der Nationalversammlung sind dieses Jahr zu Gast an der Jugendsession. Der Austausch diene dazu das Mitreden, Mitgestalten und Mitentscheiden der Jugendlichen in der Schweiz und in Burkina Faso zu fördern, schreibt die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (SAJV) in einer Mitteilung vom Freitag.

Burkina Faso, wo die Stärkung der Demokratie ein wichtiges Ziel sei, wolle hierzulande Erfahrungen sammeln und die eigenen Kenntnisse zum politischen System vertiefen. "Es ist wichtig für uns, den Austausch zwischen verschiedenen Projekten zu stärken, um die Partizipation der Jugend zu fördern", wird der Jugendminister Ouédraogo in der Mitteilung zitiert.

Die Jugendsession nutzt nach eigenen Angaben die Gelegenheit, um die Funktionsweise eines anderen Jugendparlaments besser kennenzulernen und den interkulturellen Austausch zwischen den Jugendlichen zu fördern.

An ihrer Jugendsession werden die Nachwuchsparlamentarier über die Finanzierung der AHV debattieren. Daneben stehen das Adoptionsrecht, die Herausforderungen der Migration, das Krankenkassensystem, die Netzneutralität, die Integration von Personen mit Handycap, Einkommens- und Vermögensungleichheit sowie Freihandelsabkommen auf der Traktandenliste.

Die acht ausgewählten Themen zeigen laut der SAJV auf, was die Jugendlichen aktuell am meisten beschäftigt. Die Jugendsession findet dieses Jahr vom 9. bis 12. November in Bern statt. 200 Jugendliche im Alter von 14 bis 21 Jahren nehmen seit 1991 die Gelegenheit wahr, während vier Tagen Bundeshausluft zu schnuppern und selber die Zukunft der Schweiz mitzugestalten.

(SDA)