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2013

Nachdem die Jugendsession in den letzten zwei Jahren jeweils zweigeteilt sowohl an verschiedenen Standorten in der Schweiz stattgefunden hatte, trafen sich die 200 Jugendlichen dieses Jahr zum ersten Mal während vier Tagen in Bern. Seither diskutieren die Jugendlichen an zwei Tagen «ihre» Themen in Arbeitsgruppen mit Expertinnen und Politikern, bevor sie die Forderungen im Plenum verabschieden. 

Nachdem es beim der online-Abstimmung über die Themen der Jugendsession 2012 noch zu einigen Anfangsschwierigkeiten kommen war, klappte es 2013 ohne Pannen. Die ausgewählten Themen waren Bildungspolitik, Homophobie, Jugend und Alkohol, Tiernutzung und Tierschutz, Vermögensverteilung sowie Wehrpflicht. Zu diesen Themen erarbeiteten die Jugendlichen zehn Forderungen.

Am deutlichsten wurde mit 164 zu 11 Stimmen wurde die Forderung, dass niemand aufgrund sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität diskriminiert werden dürfe, angenommen. Die Forderung hingegen, dass sämtliche variablen Lohnentschädigungen («Boni») progressiv besteuert werden sollen, wurde mit 78 zu 67 Stimmen so knapp wie sonst keine angenommen.

«Die Jugendsession in Bern war für mich eine aussergewöhnliche und lehrreiche Erfahrung. Ich habe viele interessante Leute kennengelernt, darunter auch hochkarätige Persönlichkeiten wie beispielsweise Bundespräsident Ueli Maurer. [..] Ich diskutiere immer wieder gerne in der Schule über politische Themen wie etwa die Wehrpflicht. Damit habe ich mich auch an der Jugendsession in Bern lange und intensiv befasst.»
— Hannes Scherrer, 14, Gymnasiast (Südostschweiz vom 20.11.2013, S. 5)