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2012

Ein wichtiges Thema der Jugendsession 2012 war die Auseinandersetzung mit der Globalisierung: «Sie sind die erste Generation, für die nicht nur das Internet, sondern auch die Globalisierung die Normalität darstellt. Sie können gar nicht anders, als hochpolitisch sein: Sie müssen verstehen, was der Aufstieg Indiens bedeutet, wie China tickt, wie die USA sich verändern», so Bundesrat Berset.

So forderten die Jugendlichen erneut mehr Transparenz bei der Politikfinanzierung, insbesondere von multinationalen Unternehmen, und «Kontrollmechanismen bezüglich Einhaltung der Europäischen Menschenrechtskonvention der multinationalen Unternehmen mit Hauptsitz in der Schweiz», deren Resultate periodisch überprüft und öffentlich publiziert werden sollen.

Kurz nach der Verschärfung des Hooligan-Konkordats 2012  setzte sich die Jugendsession mit dem Thema Fangewalt auseinander. Anders als die Kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren kamen die Jugendlichen zum Schluss, dass der Einsatz von pyrotechnischen Gegenständen kein «gewalttätiges Verhalten» sei und forderten ein Pilotprojekt, um «Pyros» kontrolliert und verantwortungsvoll zu erlauben.

Viel zu reden gab auch die von einigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer als zu strak kritisierte Präsenz der Partnerinnen und Partner. Diese waren nicht nur mit Logo und Naturalien vertreten, sondern beteiligten sich teilweise auch an inhaltlichen Diskussionen. Da schliesslich niemand wollte, dass die Jugendsession als Werbeveranstaltung wahrgenommen wird, beschloss die Projektleitung, in Zukunft mehr Zurückhaltung diesbezüglich durchzusetzen.