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Erfolge und Wirkung

Hier findet sich eine Auswahl von Forderungen der Eidgenössischen Jugendsession, welche aktuell oder kürzlich im Parlament oder von einzelnen NationalrätInnen oder StänderätInnen weiterverfolgt wurden und einen politischen Einfluss entfaltet haben:

Häufig brauchen die Abläufe beim Parlament Zeit und die Forderungen werden nicht sofort diskutiert. Oft wirken sie, sobald sie diskutiert wurden, indirekt, entweder als Input oder indem sie in andere laufende Debatten einfliessen. 

Die Verlängerung des Gentechnik Moratoriums

Die Kommissionen behandelten die Petition zusammen mit dem Geschäft16.056n Gentechnikgesetz. Das Parlament hat beschlossen, das bestehende Moratorium für den Anbau von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) in der Landwirtschaft um vier Jahre zu verlängern. Somit konnte auch der Petition der Jugendsession von 2015 weitgehend Folge gegeben werden. 

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Schnelleres Asylverfahren für unbegleitete minderjährige Migranten

Der Vorschlag wurde direkt in den Entwurf des neuen Asylgesetzes integriert und im Parlament von beiden Kammern angenommen.

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Internationales Kompetenzzentrum zur Bekämpfung der Internetkriminalität

Die Motion entstand im Jahr 2002 an der "JuSe Direct". Nationalrätin Jacqueline Fehr hat die Motion am 12. Dezember 2002 eingereicht. Die Motion wurde angenommen und wird beim EJPD umgesetzt.

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Die Jugendsession fördert die Partizipation von Jugendlichen

„Die Jugendsession bietet Gelegenheit, die Politik zu erleben, ins Innere der Politik vorzudringen, zu verhandeln und Vorschläge zu erarbeiten. Das Projekt ist nicht nur lehrreich, sondern auch motivierend und erlaubt, die Politik an gewisse Dinge zu erinnern.“ (Lisa Mazzone, Nationalrätin Grüne)

 „Auf die Jugendlichen zu hören, ist nicht Jugendwahn, das heisst nicht, zu sagen: «Hallo Jugendliche, ich habe euch gern». Nein, es bedeutet, sie ernst zu nehmen, ihnen zuzuhören, ihnen zu widersprechen, wenn man nicht einverstanden ist, und so mit ihnen einen sozialen Dialog aufzunehmen. Das ist das Wichtige. Ich glaube, die Jugend sucht nach Werten und Freundschaft, um nicht zu sagen, Solidarität oder Kameradschaft. Das sind sehr wichtige Werte in einer Gesellschaft.“ (Alt-Bundesrätin Ruth Dreifuss)

„Ich habe mir immer gesagt, dass die Jugendlichen die Gesellschaft von morgen ist, aber man müsste vielmehr sagen, dass die Jugendlichen die Gesellschaft von heute ist und wir unsere Meinung zu den Themen, die uns oder unsere Zukunft betreffen, heute einbringen sollten. Die Welt, die wir jetzt aufbauen, ist die Welt, in der wir in 20-30 Jahren leben. Es sind nicht die, die sozusagen am Ende des Kreislaufs sind, die uns helfen werden.“ (Teilnehmer der Jugendsession 2016)

Die Jugendsession fördert die non-formale Bildung von Jugendlichen und den niederschwelligen Zugang zu Politik und Engagement.

„Ich denke, es ist uns sehr wichtig, unsere Meinung zu vertreten. Gehört zu werden, denn wir haben auch eine Meinung. Ich finde, es geht vor allem darum, zu wissen, wie wir uns im Alltag Gehör verschaffen können, damit unsere Meinung berücksichtigt wird. Junge Personen wissen häufig nicht unbedingt, wie unser politisches System funktioniert und wie man einen Beitrag leisten kann, ausser in einer Abstimmung. „ (Teilnehmer der Jugendsession 2016)

 „Ich glaube vor allem, dass die Jugendsession dazu motivieren sollte, sich zu engagieren. Und das muss nicht unbedingt heissen, dass man in einer Partei sein muss, man kann sich rein aus Interesse an diesem Anlass anmelden. Meistens ist das Motivieren der Jugendlichen über irgendwas zu sprechen nicht so schwierig. Aber ihnen das Gefühl zu geben, dass sie eine Stimme haben, zum Beispiel indem Nationalräte uns besuchen und mit uns sprechen und auch unsere Ideen verwirklichen wollen, ist schon etwas ganz Anderes.“(Teilnehmerin der Jugendsession 2016)

Die Jugendsession ermöglicht den Jugendlichen den Erwerb und die Weitergabe von wichtigen Kompetenzen

 „Ich finde es wichtig, dass die Jugendsession von Jugendlichen organisiert wird, und genau das machen wir im OK und im Forum. Vor der Jugendsession organisieren wir und verfassen zum Beispiel die Dossiers, während der Session begleiten wir die Teilnehmenden und nach der Session machen wir ihre Arbeit auf der politischen Bühne bekannt.“ (Katharina Genucchi, Co-Präsidentin OK Jugendsession)