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Der Prix Jeunesse 

Der Prix Jeunesse wird jährlich von der Eidgenössischen Jugendsession an eine Person oder eine Organisation verliehen, die sich besonders für die Anliegen der Jugend einsetzt und eingesetzt hat. Der Prix Jeunesse will PolitikerInnen und andere Personen für ihr Engagement zu Gunsten der Jugend würdigen - und sie dazu anhalten, sich (weiterhin) für die Anliegen der Jugend zu engagieren.

Die Jugendsession nominiert jährlich drei KandidatInnen oder Organisationen, die den Wanderpreis – die „Vetoglocke der Jugend“ mit den auf dem Sockel eingravierten PreisträgerInnen – gewinnen können. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird an der Jugendsession im Plenum bestimmt.

Um die Nominierten zu ermitteln, betreibt das Gremium ein Monitoring über die jugendpolitischen Tätigkeiten von PolitikerInnen, holt die Meinung von ExpertInnen ein und stellt anhand dessen drei KandidatInnen auf.

Haben Sie eine Idee, wer sich für den Prix Jeunesse eignen würde? Wir nehmen Vorschläge gerne entgegen. (praesidium_forum@jugendsession.ch)


Ausschlaggebend für die Nominierung sind zwei verschiedene Faktoren:

  1. Die Qualität, Quantität und Aktualität des jugendpolitischen Engagements
  2. Die Übereinstimmung mit den Zielen und Forderungen der Eidgenössischen Jugendsession

Preisträger/Innen

Jürg Grossen

2017

Der Berner Oberländer sitzt seit 2011 für die GLP im Nationalrat. Der 48-jährige Unternehmer ist gelernter Elektroplaner und hat ein eigenes Unternehmen in Frutigen aufgebaut.  Jürg Grossen wurde für den Prix Jeunesse nominiert, weil er 2016 als Parlamentarier in der Arbeitsgruppe Pendlerströme war und die dort entstandene Forderung „Bahn frei für die Zukunft“ mit grosser Begeisterung als Interpellation im Nationalrat eingereicht hat. Zudem hat er sich 2015 für einen effizienten Einsatz der Bundesgelder im Sprachaustausch für SchülerInnen eingesetzt.

Konrad Graber

2016 

Konrad Graber, CVP-Ständerat, hat am Abschlussevent des 25-jährigen Jubiläums der Eidgenössischen Jugendsession den Prix Jeunesse erhalten. Damit wurde sein Engagement für die Jugend gewürdigt. Mit einem Podium zur Zukunft der Schweizer Politik aus einer generationenübergreifenden Perspektive wurden die Feierlichkeiten zum 25. Jubiläum der Eidgenössischen Jugendsession abgeschlossen.

Didier Burkhalter

2014

Bundespräsident Didier Burkhalter hat die Jugend als eines von drei Schwerpunktthemen seines Amtsjahres definiert. Auch als Vorsitzender der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) setzte er sich für die Jugend ein und lancierte zusammen mit der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (SAJV) das Modell OSCE – ein Projekt, welches der Jugend eine Partizipationsmöglichkeit in der OSZE geben will.

Jean-François Steiert

2013

Politische Bildung stärken – dieses Ziel verfolgt sowohl die Jugendsession als auch der Freiburger Nationalrat Jean-François Steiert (SP). Seit 2012 amtiert der 52-jährige Familienvater als Präsident der Stiftung Dialog, die das Projekt „Jugend debattiert“ organisiert und mittels Debattier-Runden und Schul-Kursen Jugendliche in der ganzen Schweiz in ihrer politischen Bildung fördert. Steiert verfolgt ausserdem die Idee, einen „Campus für Demokratie“ einzurichten, der Projekte und Institutionen im Bereich der politischen Bildung miteinander vernetzen soll.

Mathias Reynard

2012

Mathias Reynard wurde aufgrund seines Engagements im Bereich der Bildung mit dem „Prix Jeunesse“ ausgezeichnet: Er forderte in seiner parlamentarischen Initiative „Schluss mit der Erhöhung der Studiengebühren“, den Zugang zu Hochschulen für alle Bevölkerungsschichten. Der Walliser mit Jahrgang 1987, der im November 2011 erstmals in den Nationalrat gewählt wurde, war bei Amtseintritt das jüngste Parlamentsmitglied und somit die jugendliche Stimme in der Politik auf Bundesebene. 

Luc Barthassat

2011

Luc Barthassat wurde der Prix Jeunesse aufgrund seines Engagements für Sans Papiers (Papierlose) überreicht. Im September 2010 hat einer seiner Vorstösse für einen kleinen Achtungserfolg gesorgt. In einer Motion forderte Luc Barthassat vom Bundesrat‚ Jugendlichen ohne gesetzlichen Status, die ihre Schulbildung in der Schweiz absolviert haben, den Zugang zu einer Berufslehre zu ermöglichen. Obwohl vom Bundesrat und von der zuständigen staatspolitischen Kommission abgelehnt, wurde sein Vorstoss sowohl vom National- wie auch vom Ständerat gutgeheissen. Im Februar 2013 wurde die vom CVP-Nationalrat geforderte Verordnungsänderung verabschiedet.

Roger Nordmann

2010

Roger Nordmann wurde 2010 für sein Engagement in der Jugend- und Familienpolitik ausgezeichnet. Einer seiner Vorstösse forderte einen Vaterschaftsurlaub, wurde im Parlament jedoch abgelehnt. Der SP-Mann aus Lausanne setzte sich in jüngerer Vergangenheit auch mit dem Thema Sans Papiers auseinander. So fordert er zusammen mit anderen Politikern eine Verbesserung der Situation jugendlicher Sans Papiers mit Schulausbildung in der Schweiz. 

Otto Ineichen

2009

Otto Ineichen hat das Projekt „Speranza“ initiiert, das bis 2009 ca. 8000 Ausbildungsplätze (Lehrstellen, Praktika, Vorlehrplätze) für Jugendliche geschaffen hat, die auf dem Lehrstellenmarkt besonders Mühe haben einen Arbeitsplatz zu finden. Mit der Internetplattform „Job-Passerelle“, die ebenfalls von Otto Ineichen initiiert wurde, sollen Menschen erreicht werden, welche Schwierigkeiten haben, sich in die Arbeitswelt zu integrieren, weil sie behindert sind oder weil ihre Behinderung die Arbeits- und Leistungsfähigkeit massgeblich beeinträchtigt. 

Pascale Bruderer

2008

Die Argauer SP Nationalrätin war einst die jüngste Nationalrätin der Schweiz. Seit dem Beginn ihrer politischen Karriere engagiert sie sich für Kinder und Jugendliche. Ein besonderes Anliegen der jungen Nationalrätin ist der Breitensport und die Bewegungsförderung. Pascale Bruderer setzt sich für eine umfassende Bildungspolitik, für die Schaffung neuer Lehrstellen und Berufsbilder, für faire Stipendien sowie für politische Bildung ein.