Die Nominierten 2009
Die drei Nominierten kurz vorgestellt
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Ida Glanzmann ist CVP Nationalrätin des Kantons Luzern. Sie wurde im Jahr 2006 in die grosse Kammer gewählt. Dort ist sie Mitglied der Sicherheitspolitischen Kommission und der Geschäftsprüfungskommission. Seit dem Jahr 2008 ist sie zudem Vizepräsidentin der CVP Schweiz.
Die knapp 52-jährige Luzernerin setzt sich für die Erhöhung der Beiträge für die offene und verbandliche Jugendarbeit ein. Sie reichte in diesem Zusammenhang einen Vorstoss im Rat ein, der eine Koordinationsstelle beim Bund forderte und die Verdoppelung des jährlichen Bundesbeitrages an die ausserschulische Jugendarbeit beantragte (heute beträgt der jährliche Bundesbeitrag 6,6 Millionen Franken).
Ida Glanzmann engagiert sich auch für die Förderung von Jugend und Sport (J+S). So machte sie sich stark dafür, dass der Kredit für die „Entschädigungen für J+S Aktivitäten“ um weitere 5 Millionen Franken erhöht wurde. Das Programm „J+S Kids“ war eine direkte Folge der Budgeterhöhung.
Als Mutter dreier Kindern sind auch Erziehungsfragen für Ida Glanzmann wichtige Themen.
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Roger Nordmann, Nationalrat für die SP aus dem Kanton Waadt, ist seit 2004 Mitglied des Parlaments. Seit Beginn seines nationalrätlichen Amtes ist er in der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie tätig.
Roger Nordmann ist bekannt für sein breites Interesse – auch für die Jugend. Das Thema Familienpolitik beschäftigt ihn seit langem. Einer seiner Vorstösse, der einen Vaterschaftsurlaub forderte, wurde im Parlament vor einigen Jahren aber abgelehnt.
Der SP-Mann aus Lausanne setzte sich in jüngerer Vergangenheit auch mit dem Thema Sans Papiers auseinander. So fordert er zusammen mit anderen Politikern eine Verbesserung der Situation jugendlicher Sans Papiers mit Schulausbildung in der Schweiz.
Die sprachliche wie auch politische Bildung aller Jugendliche in der Schweiz liegt Roger Nordmann ebenfalls am Herzen.
Roger Nordmann wurde 1973 geboren und lebt heute in Lausanne. Neben seinem Mandat als Nationalrat führt er ein Büro für politische Beratung, ist Hausmann und Vater.
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Natalie Rickli Simone ist seit 2007 für den Kanton Zürich im Nationalrat. Sie ist Mitglied der SVP und in der Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen aktiv.
Obwohl die Winterthurerin erst seit zweieinhalb Jahren im Nationalrat ist, ist die Liste ihrer Vorstösse im Parlament lang. Zwei politische Themen sind ihr besonders wichtig. Die Medien und das Strafrecht.
Natalie Rickli fordert eine verstärkte Repression im Strafrecht. Zum Beispiel will sie, dass jugendliche Straftäter früher und konsequenter für ihre Taten bestraft werden und man so die Gesellschaft schützen kann.
Mit einem anderen Vorstoss will sie Sexualtäter härter bestrafen. Konkret fordert sie die Erhöhung des Strafmasses für sexuelle Handlungen mit Kindern. Bedingte Geldstrafen (Geldstrafen, die man auch ohne Wiederholungsfall sofort zahlen muss) sollen in diesem Zusammenhang abgeschafft werden.
Weiter setzte sich Natalie Rickli für ein nationales Pädophilieregister ein.
Die 34-jährige SVP-Politkerin lebt in Winterthur und arbeitet in der Medienbrache als Partner Relation Manager.
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